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 Willi Meerbusch
ist ermordet worden. Der Mord an ihrem Vater zwingt Lisa
Meerbusch, die Insel Kreta zu verlassen. Lisa kommt nach einem
halben Jahr - im Juni 1992 - in ein verändertes Deutschland; in
eine Welt, die ihr nicht vertraut ist; sie ist eine Fremde. Sie
geht auf die Suche nach den Mördern ihres Vaters.
Das Buch "Ankunft der Pandora" geht zurück in die Zeit
des kalten Krieges, in den deutschen Alltag in West und Ost,
lange vor dem Mauerbau.
Lisa Meerbusch erfährt von der doppelten Identität ihres Vaters
als Schweizer Bürger Pierre Lombard. Sie lernt seinen Freund
kennen, den Bankier Dr. Küde Frohner. Willi, alias Pierre
Lombard, verwaltete in der Schweiz Privatkonten, über die
DDR-Staatsgelder in Milliardenhöhe flossen. Lisa erfährt, wie
ihr Vater mit Hilfe dieser Staatsgelder ein eigenes Vermögen
anhäufte.
Lisa nimmt sich vor, das Erbe von Willi anzutreten. Es ist ein
gigantisches Vermögen. Doch sie erbt auch Informationen über
Willis Vergangenheit als Offizier im besonderen Einsatz bei der
Staatssicherheit.
Während Lisa Willis Akten und Tagebücher studiert, wächst ihr
Haß auf seine Mörder. Sie will den Mord an ihrem Vater rächen.
Sie beginnt sich mit dieser Schuld auseinanderzusetzen.
Sie kann auch ihrem Geliebten Bo, der als Fotojournalist
plötzlich keine Aufträge mehr bekommt und verarmt, nicht
helfen.
Lisas Ziehvater, Ernst Meerbusch, der Bruder des toten Willi,
ließ sich als Familienrichter zu DDR-Zeiten von der Stasi
"beraten", welches Urteil gefällt werden sollte. Jetzt
sitzt er im Aufsichtsrat der GmbH "Freizeitpark Nordost"
und versucht widerrechtlich an das Grundstück seines Vaters
heranzukommen. Doch Opa Herbert, der auf der Datsche in
Biesenthal wohnt, und sein Freund Döskopp verteidigen das
Grundstück bis zuletzt. Es kommt zu einer Auseinandersetzung
zwischen Lisa und ihrem Ziehvater.
Wenn sich der Kreis am Ende wieder schließt, ist Lisa Meerbusch
in ihrem Dorf auf Kreta. Die ehemals Fremde im Dorf gehört dazu,
sie bestimmt mit über die Geschicke.
Doch Lisa Meerbusch sinnt auf Rache.
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