Herausgegeben von Herrn Prof. Dr. Jörg Ohlemacher. Erfurt 1996.
Ein LuiSA Buch im DESOTRON Verlag.
ISBN 3-9803931-4-3
€ 5,10 inkl. MWST
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Kurzinhalt
Die Feierlichkeiten zum Gedenken Martin Luthers 450. Todestag in Eisleben am 18. Februar 1996 haben eine Offenheit in der Auseinandersetzung mit dem Reformator zu Tage gebracht, die ein festes Luther-Bild noch nicht wieder möglich macht.

„Eisleben 1996" war die erste Lutherfeier nach der Wiedervereinigung. Die Rede von Roman Herzog als Präsident dieses Staates, des Politikers und Theologen Richard Schroeder, der versucht hat, den Prozeß der Vereinigung mitzugestalten und Reinhard Hoeppner als Ministerpräsidenten des Bundeslandes, von dessen Territorium die Reformation des Martin Luther ihren Ausgang genommen hat - sie alle greifen die Provokation Martin Luther auf, um Impulse für die Gestaltung der geistigen und politischen Zukunft Deutschlands zu gewinnen.

Angefügt sind einige Auszüge aus Luthers Schriften, die - bei einem Gesamtwerk, das in mehr als 160 dickleibigen Bänden vorliegt - nur eine Ahnung von dem Reichtum der Gedanken, Einsichten und Impulse vermitteln können, die sich dem erschließen, der sich ernsthaft mit ihnen auseinandersetzt. Die Veröffentlichung der Reden wurde von der Gesellschaft "Luther in Sachsen- Anhalt" ermöglicht.